Er ist noch immer nicht tot, Jim
(bau) Immer Ärger bei der Sternenflotte.
Während im Kino gerade mit "Star Trek - Into Darkness" eine neue Generation zu echten Trekkies ausgebildet wird, hat sich Arte dankenswerter Weise auf eine archäologische Expedition gewagt und den ersten "Star Trek"-Film aus 1979 exhumiert. Nachdem man den doch schon erheblichen Staub von den Bändern geblasen hat, schickt man ihn am Sonntag in einen "Star Trek"-Themenabend (So., ab 20.15, Arte).
Während im Kino gerade mit "Star Trek - Into Darkness" eine neue Generation zu echten Trekkies ausgebildet wird, hat sich Arte dankenswerter Weise auf eine archäologische Expedition gewagt und den ersten "Star Trek"-Film aus 1979 exhumiert. Nachdem man den doch schon erheblichen Staub von den Bändern geblasen hat, schickt man ihn am Sonntag in einen "Star Trek"-Themenabend (So., ab 20.15, Arte).
Wie auch in allen anderen Nachfolgern geht es ums Ganze: Eine kosmische Wolke von ungeheurer Energie bedroht die Erde. Obwohl die "Enterprise" noch nicht vollständig generalüberholt ist, übernimmt James T. Kirk (William Shatner) als Captain das Kommando über das Raumschiff zurück - ganz zum Leidwesen des dadurch zum Commander zurückgestuften Willard Decker - und beordert seine Crew zur Mission gegen das unbekannte Energiefeld. Unterdessen ist Mr. Spock (Leonard Nimoy) dabei, auf dem Planeten Vulcan das Kolinahr zu meistern, eine Technik, die ihm die vollkommene Unterdrückung von Emotionen ermöglicht. Plötzlich kann er die Wolke wahrnehmen und erkennt diese als ein fremdes Bewusstsein.
Kurze Zeit später trifft er auf der "Enterprise" ein. Der Besatzung gelingt es, mit der "Enterprise" bis in das Innere der Wolke vorzudringen. Sie entdeckt, dass es sich um eine viele Kilometer große maschinelle Konstruktion handelt, welche offenbar die Energiewolke erzeugt. Im Zentrum des Maschinenwesens befindet sich eine ehemalige Nasa-Sonde. Bei einem gewagten Manöver wird Lieutenant Ilia plötzlich von der Sonde aufgelöst. Wenig später erscheint eine exakte maschinelle Kopie ihrer selbst. Ihr Gedächtnis und ihre Emotionen scheinen ausgelöscht, nur Commander Decker, zu dem die ursprüngliche Ilia eine besondere Beziehung hatte, erkennt sie wieder.
Als Sprachrohr der fremden Entität erklärt sie, dass die kilometergroße maschinelle Konstruktion V’ger heißt, alles Wissen sammelt und speichert und auf der Suche nach ihrem Schöpfer ist. Als V’ger herauszufinden glaubt, dass der Mensch auf der Erde ihr Schöpfer ist, möchte sie auch von ihm Informationen sammeln. Dabei kommt sie dem blauen Planeten gefährlich nahe . . .
Doch die Serie "Star Trek" war zu Beginn alles andere als ein Erfolg gewesen. Die anschließende Dokumentation "True Stories" (So., 22.20, Arte) erzählt die Ereignisse im Hintergrund, die die erfolgreiche Serie und die Kinofilme zum Markenzeichen machten. In der futuristischen "Star Trek"-Welt des 23. Jahrhunderts haben die Menschen auf der Erde soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten überwunden. Die Erkundung des Weltraums führte zu Allianzen mit außerirdischen Lebensformen. Die Besatzung des Raumschiffs "Enterprise" widmet sich der Entdeckung bislang unbekannter Lebensformen. Doch die Konfrontationen mit unerforschten Phänomenen und Feinden stellen Captain James T. Kirk und seine multi-ethnische Crew, bestehend aus Menschen, Vulkaniern und Androiden, immer wieder vor schwierige Aufgaben.
Im Anschluss wird es gar wissenschaftlich: Die zweiteilige Dokumentation "Expedition Weltall" (So., 23.15, Arte) zeigt, wie Wissenschafter, die in ihrer Kindheit zu begeisterten Zuschauern der "Star-Trek"-Filme und -Serien gehörten, heute die für diese Fiktionen entworfenen Zukunftsvisionen mit eigenen Ideen übertreffen, sei es auf dem Gebiet der Mobiltelefone und des Computers oder mit bedeutenden Innovationen in der Medizin. So war zum Beispiel Marc Rayman in den 60er Jahren als kleiner Vorstadtjunge fasziniert von der Fernsehberichterstattung über das erste bemannte Raumfahrtprogramm und von den parallel laufenden "Star-Trek"-Expeditionen. Er wurde später Chefingenieur für das Raumsondenroboter-Projekt Deep Space am Jet Propulsion Laboratory der Nasa.
Quelle: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/548578_Er-ist-noch-immer-nicht-tot-Jim.html

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